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Forschungsprojekt: Beratungssystem für eine naturgemäße, erfolgreiche Rinderhaltung in Öko-Betrieben (BÖK)
Rinderhaltung in Öko-Betrieben - naturgemäß und erfolgreich
An diesem Forschungsprojekt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen arbeitet das KÖN mit. Das Projekt "Beratung Öko-Kuh" (BÖK) soll in einem festgelegten Zeitrahmen mit bestimmten Ressourcen, Möglichkieten und Aufgaben Beratungsinformationen für die ökologische Milchviehhaltung bereitstellen. Der Prozess wird in zeitliche Abschnitte (Phasen) aufgeteilt und erfordert ein regelmäßiges Controlling sowie eine spezifische Organisation und klare Ebenen der Verantwortlichkeit. Das Projekt wird unterstützt durch das Niedersachische Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
 Das Projekt nutzt und verknüpft die bereits existierenden EDV-Anwendungen: - Management-Intensivberatung Rind (MIR) - Computergestütztes Fütterungscontrolling (ZMS) und - Betriebszweigauswertung Milchvieh (BZA-Milch)
Mit diesen bewährten Programmen sollen Daten speziell aus der ökologischen Milcherzeugung gesammelt, ausgewertet und für die Beratungsempfehlungen aufbereitet werden. Gerade mit der Kombination der Programme ist eine bisher einmalige Breitenwirkung zu erzielen. Diese wird noch erweitert, wenn alle im Rahmen des Projektes aufgetretenen Beratungsfälle in einer geschlossenen Berater-Datenbank mit denen anderer Öko-Berater elektronisch vernetzt werden.
1. Projektziel Erhöhung des Anteils der Rinderhaltung am Betriebserfolg (ökologisch wirtschaftender Betriebe).
2. Projektabschnitte
2.1 IST-Analyse Zunächst wird vom Berater in den beteiligten Betrieben die Ausgangssituation durch Aufnahme des IST-Zustandes festgehalten. Dazu werden einheitliche Checklisten verwendet.
2.2 Umsetzungsmaßnahmen Auf die im ersten Abschnitt festgestellten offensichtlichen Schwachstellen wird hingewiesen und an Lösungen gearbeitet.
Die Maßnahmen werden nach dem Kenntnisstand und den Erfahrungen der beteiligten Berater festgelegt. Nach Bedarf werden externe Fachleute hinzugezogen. Der Erfahrungsaustausch zwischen Beratern wird über EDV-Anwendungen geregelt (z. B. EDV-Anwendung "Berater-Datenbank" Bioland BY).
2.3 Auswertungsphase Die in der zweiten Phase gewonnenen Daten werden auf Übertragbarkeit auf Öko-Betriebe allgemein geprüft und gehen in entsprechende Beratungsempfehlungen ein. Diese Beratungsempfehlungen werden in die "Berater-Datenbank" aufgenommen. So entsteht ein sich kontinuierlich aus der Praxis entwickelnder Beratungsprozess. Nach Abschluss des Projektes und dem Erreichen des Projektzieles sollen die beteiligten Höfe als Multiplikatoren für andere beispielhaft herausgestellt werden.
3. Controlling Um Fehlentwicklungen zu vermeiden und das Projektziel zu erreichen, ist ein konsequentes Controlling nötig. Dazu kommen die beteiligten Berater und Bauern - bzw. ihre Vertreter - zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch zusammen. Wenn Probleme auftreten, ist das Referat 34 (Ökologischer Landbau) der Landwirtschaftskammer Hannover Ansprechpartner. zurück
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