Projekt
Förderung der Biodiversität von Insekten im Ackerbau durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Insektizide und Herbizide (FINKA)

Die Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher für den Rückgang der Artenvielfalt von Insekten. Pestizide – vor allem chemisch-synthetische Insektizide und Herbizide – vernichten Insekten auch, weil sie ihnen die Nahrungsgrundlage entziehen. Öko-Betriebe setzen diese Mittel nicht ein. Sie regulieren Ackerwildkräuter zum Beispiel durch mechanische Bodenbearbeitung.

Praxisversuche auf konventionellen Betrieben sollen zeigen, ob und wie sich mit dem Verzicht auf chemisch-synthetische Insektizide und Herbizide die Insektenvielfalt auf dem Acker verbessern lässt. Die konventionellen Betriebe werden dabei von Öko-Betrieben unterstützt.

Ziel:

Ziel des Projektes ist es, Lösungsstrategien zur Förderung der Artenvielfalt von Insekten in der Landwirtschaft zu erarbeiten und zu diskutieren.

Aufgaben:
  • Akquise von 30 Betriebspartnerschaften aus jeweils einem Öko-Betrieb und einem konventionellen Betrieb in Niedersachsen
  • Betreuung und Unterstützung der Betriebspartnerschaften
  • Begleitung der Praxisversuche
  • Erhebung und Auswertung betrieblicher Daten und Dokumentation landwirtschaftlicher Arbeiten
  • Organisation und Durchführung von Feldtagen mit/bei den Projektbetrieben
  • Koordination des Verbundvorhabens mit den dazugehörigen Aufgaben
  • Vorstellung des Projektes bei übergeordneten Veranstaltungen
  • Mitwirkung an der Ausarbeitung einer Infobroschüre für Landwirt*innen; Mitwirkung bei der Ausarbeitung für Handlungsempfehlungen an die politischen Akteure
Projektlaufzeit:

1. April 2020 bis 31. Dezember 2025

Aktualisiert am 7.7.2020

Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

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